Verdammte Mechanik!
Es gibt nur wenige Menschen auf dieser Welt die eine Fahrradgangschaltung reparieren können, und seit heute steht fest dass ich kein Mitglied in diesem Verein bin. Man kann sich gar nicht vorstellen wieviel dabei schief gehen kann.
Da ich passionierter Physiker bin und Fahrräder zufällig Mechanik pur sind, dachte ich mir dass eigentlich nichts schief gehen könnte, denn 4 Jahre Uni (Technische Physik) sollten eigentlich reichen um so ein "einfaches" Problem zu lösen. Aber es kam wie immer anders:
In der Früh (bei mir um ca. 13 Uhr) fing ich an das Fahrrad (ein wenig verrostete Kette, Gangschaltung kaputt) zu zerlegen. Zuerst war das Zugseil für die hintere Gangschaltung (auch Schaltwerk genannt) dran. Zerlegt abmontiert, nochmal angeschraubt, festgeschraubt und fertig. Allerdings konnte ich dannach nicht in die höheren Gänge schalten, was ein Nachteil wäre wenn man ein wenig bergauf fahren möchte, und da ich ein Perfektionist bin, war ich mit dieser Lösung noch lange nicht zufrieden. Anstatt dieses Problem gänzlich zu lösen machte ich mich an die vordere Gangschaltung (auch Umlenker genannt) zu schaffen. Dises Mechanisch Konstrukt ist so schwer zu durchschauen dass ich mich sofort auf den Weg in meine Wohnung machte um mir ein Tutorial für die Einstellung einer Fahrradgangschaltung holen. Im Internet findet man einiges allerdings schwer zu verstehen.
Beim Fahrrad mit dem Tutorial in der Hand angekommen machte ich hochmotiviert und optimistisch weiter. Spätestens nach einer halben Stunde in der stärksten Hitze (ich wusste gar nicht dass Menschen literweise Wasser ausschwitzen können) hätte ich aufgeben sollen. Aber da ich ein hoffnungsloser Optimist bin und in solchen Situationen denke dass sich das Blatt wenden wird, schraubte ich an den Schrauben des Schaltwerks weiter. Ohne Erfolg, denn egal was ich tat es waren immer zwei Zustände möglich:
1. Entweder stellte ich den niedrigsten Gang (leicht zu treten, aber eine niedrige Geschwindigkeit) bekam aber dann die höheren Gänge nicht hinein.
2. oder genau das Gegenteil: Ich stelle die hohen Gänge, kriege aber die niedrigen nicht mehr rein.
Nach zwei Stunden harter Arbeit hab ich mich entschlossen den schönen Tag besser zu nutzen und mich ins kühle Nass auf der neuen Donau zu werfen. Im meinem Größenwahn habe ich mich noch entschlossen mein Fahrrad komplett zu zerlegen und zu lackieren. Das wird sicher ein Abenteuer dass ich niemals vergessen werde.
Da ich passionierter Physiker bin und Fahrräder zufällig Mechanik pur sind, dachte ich mir dass eigentlich nichts schief gehen könnte, denn 4 Jahre Uni (Technische Physik) sollten eigentlich reichen um so ein "einfaches" Problem zu lösen. Aber es kam wie immer anders:
In der Früh (bei mir um ca. 13 Uhr) fing ich an das Fahrrad (ein wenig verrostete Kette, Gangschaltung kaputt) zu zerlegen. Zuerst war das Zugseil für die hintere Gangschaltung (auch Schaltwerk genannt) dran. Zerlegt abmontiert, nochmal angeschraubt, festgeschraubt und fertig. Allerdings konnte ich dannach nicht in die höheren Gänge schalten, was ein Nachteil wäre wenn man ein wenig bergauf fahren möchte, und da ich ein Perfektionist bin, war ich mit dieser Lösung noch lange nicht zufrieden. Anstatt dieses Problem gänzlich zu lösen machte ich mich an die vordere Gangschaltung (auch Umlenker genannt) zu schaffen. Dises Mechanisch Konstrukt ist so schwer zu durchschauen dass ich mich sofort auf den Weg in meine Wohnung machte um mir ein Tutorial für die Einstellung einer Fahrradgangschaltung holen. Im Internet findet man einiges allerdings schwer zu verstehen.
Beim Fahrrad mit dem Tutorial in der Hand angekommen machte ich hochmotiviert und optimistisch weiter. Spätestens nach einer halben Stunde in der stärksten Hitze (ich wusste gar nicht dass Menschen literweise Wasser ausschwitzen können) hätte ich aufgeben sollen. Aber da ich ein hoffnungsloser Optimist bin und in solchen Situationen denke dass sich das Blatt wenden wird, schraubte ich an den Schrauben des Schaltwerks weiter. Ohne Erfolg, denn egal was ich tat es waren immer zwei Zustände möglich:
1. Entweder stellte ich den niedrigsten Gang (leicht zu treten, aber eine niedrige Geschwindigkeit) bekam aber dann die höheren Gänge nicht hinein.
2. oder genau das Gegenteil: Ich stelle die hohen Gänge, kriege aber die niedrigen nicht mehr rein.
Nach zwei Stunden harter Arbeit hab ich mich entschlossen den schönen Tag besser zu nutzen und mich ins kühle Nass auf der neuen Donau zu werfen. Im meinem Größenwahn habe ich mich noch entschlossen mein Fahrrad komplett zu zerlegen und zu lackieren. Das wird sicher ein Abenteuer dass ich niemals vergessen werde.
syntaxmonster - 21. Jul, 16:00